Waldheim 2016

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Die diesjährige Waldheimsaison fand auch in diesem Jahr wieder mit drei Abschnitten statt. Vom 01.08.-05.08.16 fand im Gemeindehaus Heininger Weg die Kindifreizeit statt. 19 Kinder im Alter von 5-6 Jahren erlebten mit 9 Mitarbeitenden und einem Küchenteam eine tolle Woche. Geleitet wurde die Freizeit von Nathalie Balle und Kris Meissmer. Der erste Abschnitt in Sachsenweiler fand vom 09.08.-19.08.16 für 6-12-jährige Kinder statt. Dort spielten, bastelten und sangen 69 Kinder immer begleitet von 18 Mitarbeitenden. Wie in den Jahren zuvor nutzen wir hier das Gelände der Mennonitengemeinde, der evang. Kirche Sachsenweiler und der Stadt. Geleitet haben den ersten Abschnitt Silke Limley und Melinda Schachinger. Vom 22.08. – 01.08.16 fand dann der zweite Abschnitt für 6-12-jährige Kinder in Sachsenweiler statt. Als Hauptleitung dieses Abschnittes möchte ich euch davon etwas mehr berichten:

Wir starten mit angenehmen Temperaturen in die Freizeit und steigerten die gute Laune mit dem Wetter von Tag zu Tag stetig. Für den Mix aus Spaß, Aktion und Gemeinschaft nahmen wir diese Jahr 62 Kinder und 20 Mitarbeitenden mit. Durch die tatkräftigen Küchenladies und das tolle Wetter konnte unseren 10 Tagen Waldheim nichts mehr im Weg stehen. So hatten die Kinder und auch das Team oft Spaß bei Wasserschlachten, Lägerle im Wald bauen und dem gemeinsamen Spielen. Auch dieses Jahr wanderten wir gemeinsam nach Unterweissach zum Grillen. Auf dem Weg haben wir passend zum Thema „Josef“ Stationen absolviert um „Eintritt“ auf die „Forche“ zu bekommen. Bei Workshops konnten die Kinder abwechslungsreiche Aktivitäten und Angebote ausprobieren. Täglich haben wir zusammen gesungen, gebastelt und gespielt. Jeden Morgen haben wir ein Stück aus der Geschichte von Josef, seinem Vater Jakob und seinen elf Brüdern gesehen. Kern dieser Geschichte ist, dass Gott in guten sowie schlechten Zeiten mit Josef geht und dass sich Vertrauen auf Gott lohnt. Für Langweile war, besonders bei dem tollen Wetter, kein Platz. Bewegung und Spaß standen immer auf der Tagesordnung. Highlights des Waldheims waren die actionreiche Kinderübernachtung und das fröhliche Elternfest.

Bericht von Karen Nickel

Bericht vom Camp 2016 in der Toskana

#Ichwillmeer #Camp2016

„Ich will meer“ – so lautete das Motto vom diesjährigen Camp des EJW Backnang in der Toskana.

Nach einer langen Busfahrt von Backnang nach Marina di Bibona in der Toskana war es soweit: zwei Wochen Camp – ich will meer.

Camp GruppenbildNachdem wir uns auf die Zelte verteilt hatten, ging es auch schon an den nahen Strand, wo wir chillten oder uns in die Wellen stürzten. Doch Camp heißt mehr als zwei Wochen am Strand liegen. Camp mit dem EJW heißt: Action, Neues entdecken, einzigartige und unvergessliche Erlebnisse, Spaß, zwei Wochen eine Campfamily sein und Gottes Geschichten zu verstehen. Dieses Jahr beschäftigten wir uns in sechs Einheiten mit sechs verschiedenen Geschichten aus dem Leben von Jesus und bekamen dabei immer wieder erstaunliche Erkenntnisse.

An drei Workshop-Tagen gab es die Möglichkeit unseren eigenen Strandstuhl zu bauen, nach Volterra zu fahren, zu schnorcheln und vieles mehr. Bei Geländespielen wurde der Campingplatz zum realen Pokemon Go oder wir stellten uns in Gruppen verschiedenen Aufgaben.

Die freien Abende verbrachten wir gemeinsam mit Kicken oder Beachvolleyball oder wir gingen gemeinsam an den Strand und genossen den Sonnenuntergang.

Zum Camp gehörte dieses Jahr auch der Besuch in Florenz. Dass wir dafür schon um sechs geweckt wurden, um unseren Zug zu erwischen, zahlte sich voll aus. In Kleingruppen erkundeten wir die Stadt, aßen Pizza und Eis, gingen shoppen, fuhren Karussell oder schrieben Postkarten nach Hause. Am frühen Abend trafen wir uns mit vollen Taschen wieder am Bahnhof und fuhren zusammen zurück ins Camp. Dort schauten wir -wie jeden Abend- die Bilder, die wir über den Tag gemacht hatten zusammen an und dankten Gott für die schönen Erlebnisse.

_1150566_kEin weiteres großes Highlight war die Drei-Tages-Tour. Dabei wanderten wir mit dem Wichtigsten im Wanderrucksack und einer Wanderkarte ausgestattet in vier Gruppen mit je 2 Mitarbeitern drei Tage lang durch die Toskana. Auch wenn die Mitarbeiter im Voraus bei vielen Motivationsarbeit leisten mussten, spätestens als es losging war jeder gespannt, wie die Tour werden würde. Auf der Tour hatte jeder sein persönliches Highlight: der Ausblick von den Bergen durch Bäume hindurch auf das Meer, die Nächte unter freiem Himmel, die Suche nach dem richtigen Weg, einem geeigneten Schlafplatz oder nach Trinkwasser, das gemeinsame Kochen mit einer kleinen Gaskartusche, das Wandern am Strand oder einfach der Teamgeist, der sich über die Zeit entwickelte – die Tour war einfach klasse und ein einzigartiges Erlebnis, das man alleine so nie erlebt hätte. Schneller als gedacht, kam nach all diesen Erlebnissen und vielen kleinen ganz persönlichen Highlights der letzte Abend, den wir gemeinsam am Lagerfeuer am Strand verbrachten. Wir stellten fest, dass das Camp neben all der Action und dem Spaß, den Geschichten die man noch lange erzählen wird, vor allem eins ist:
Camp ist Urlaub mit Gott.

(Von einer Teilnehmerin)

Jungscharlager 9.8. – 18.8.2014

Auch dieses Jahr gab es wieder ein gemischtes Jungscharlager. Zehn schöne Tage verbrachten 34 Mädchen und 39 Jungen zusammen mit 28 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf der schwäbischen Alb in Margrethausen.

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Wir hörten Geschichte, sahen Anspiele und machten Spiele zu unserem Thema „Apostelgeschichte“. Es gab einen tollen Casionabend, bei dem jedes Kind versucht hat seinen Starteinsatz zu vermehren. Ein weiteres Highlight war die Lagerdisco mit DJ Felix, wir hätten wahrscheinlich die ganze Nacht durch tanzen können. Natürlich gab es auch wieder einen getrennten Nachmittag, bei dem sich Mädels und Jungs getrennt voneinander beschäftigt haben. Außerdem stand auf dem Programm:  ein actionreiches (340) Tag 5Nachtgeländespiel, ein Showabend, eine Lagerolympiade und ein Schmuggel- und Tauschspiel, bei dem es darum ging eine verlorenes Gemälde zu rekonstruieren. Traditionell gab es auch wieder viele abwechslungsreiche Workshops, wie Holzstühle bauen, Klettern, Survival, Freundschaftsbänder und Schleuderbälle basteln, um nur einige zu nennen. Neben den festen Programmpunkten gab es selbstverständlich die Möglichkeit den Fußball- und den Basketballplatz oder die Tischtennisplatte zu nutzen oder einfach nur gemeinsam zu chillen, spielen und das große Gelände zu nutzen.

Nicht zu vergessen ist die 2-Tagestour. Jede Gruppe hatte ihren Zielplatz auf dem sie (430) Zwei tages Tour - Bienenübernachten sollte, den sie mit Hilfe eines Geocachegeräts und einer Karte finden musste. Ausgerüstet mit genügend Essen und Trinken, einem Topf, Schlafsack und Isomatte ging es los. Unterwegs galt es verschiedene Aufgaben, wie Geocaches finden, Blätter suchen, Frösche küssen oder Eier kochen, zu bewältigen.

In der Mitte des Lagers feierten wir einen Gottesdienst bei dem verschiedene Stationen angeboten wurden um zu erleben, wie es einem ehemals Gelähmten nach seiner Heilung geht. Der letzte Abend war wie immer ein „Bunter Abend“ mit viele kreativen und unterhaltsamen Programmpunkten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

(176) Tag 3Das Wetter war leider nicht immer optimal sondern sehr durchwachsen und machte aus Teilen der Wiese ein Matschloch. Die Zelte mussten daher kurzfristig mit Holzpaletten für das Gepäck ausgestattet werden. Trotzdem waren es 10 schöne Tage! Ein großes Lob an alle, die dabei waren!

Noch ein extra Dankeschön an unser Küchenteam, das uns hervorragend bekocht hat und uns auch so super unterstützt hat!

Nächstes Jahr geht es auf den Jugendzeltplatz im Eichbott bei Leingarten, wir hoffen wieder mit so vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern rechnen zu können!

 

Bericht von der Stop&Go Freizeit

1408300012Am 28.08. brachen wir, 11 junge Erwachsene und 4 Mitarbeiter, zu unserem 12-tägigen Abenteuer „Stop & Go“ auf. Den ersten Halt machten wir in Slowenien, nahe Bovec. 1408300033Dort, inmitten der atemberaubenden Natur zwischen riesigen Bergen, wunderschönen Wäldern und direkt neben der smaragdfarbenen Soča, wurden die Zelte für eine Woche aufgeschlagen – und alle halfen mit. Die ersten (und fast einzigen) Sonnenstrahlen wurden sofort zum Baden und „Klippen“-springen in die eiskalte Soča genutzt.

Bei unseren vielen erlebnisreichen Workshops, wie beispielsweise Canyoning und Wandern, konnten wir unsere eigenen Grenzen überschreiten oder Schneefelder mal aus ganz anderen Perspektiven sehen. 1409020003Leider machte uns das Wetter für die geplante 3-Tages-Tour einen gewaltigen Strich durch die Rechnung, aber wir ließen uns von den nicht nachlassen wollenden Regenfällen nicht den Spaß verderben und verbrachten die Zeit mit Spielenachmittagen, Fragerunden und einer Ersatzwanderung zur Sočaquelle.

P1000150Nach dieser actionreichen Woche hieß es dann für unsere Gruppe wieder „Go!“. Wir machten uns zu unserem zweiten Ziel auf den Weg nach Kroatien. Zwar waren wir dort nicht mehr von einer Bergkulisse umgeben, dafür hatten wir das Meer quasi direkt vor der Zelttür. Dies und das nun wunderbar sonnige Wetter nutzten wir zum Schnorcheln, Baden und Relaxen unter den großen Pinienbäumen.

FabiUnd auch in Kroatien kam der Spaß beim Bastel-, Foto-, und Musikworkshop sowie einem interessanten Planspiel nicht zu kurz. Das Highlight schlechthin war dann aber der Bad-Taste-Abend. Mit tollen, nicht ganz so passenden Kleidungsstilkombinationen präsentierte sich jeder für die Wahl zu Mr. oder Mrs. Ugly.

Wie der Leuchtturm auf dem kroatischen Campingplatz, der den Schiffen nachts den Weg wies, hatten auch wir unseren Wegweiser stehts im Gepäck. In den unterschiedlichsten Bibelarbeiten sprachen wir über Gott und beschäftigten uns mit Fragen wie „Bedeutet Tod = Stillstand?“ , „Wie sieht eigentlich mein Weg aus?“ oder auch „Wie weit kann ich meinen Weg planen?“.

DSCN9955Es war für vermutlich alle eine wunderschöne, actionreiche und spannende Tour mit tollen Leuten und einer super Gemeinschaft. Zum Schluss bleibt noch ein riesiges Dankschön an die coolen Mitarbeiter und die verschiedenen Küchenteams aus Teilnehmern und Mitarbeitern, die uns jeden Tag ein geniales Essen gezaubert haben.

(SK und KB)P1000188

Anmerkung: Auch 2015 findet wieder eine Stop&Go Freizeit für junge Erwachsene (18-25 Jahre) statt.
Termin ist vom 5. – 17. September. Nähere Infos folgen.

Bericht Jungscharspielebörse

Am Montag, den 26.11. um kurz nach 19 Uhr war der große Raum im evangelischen Gemeindehaus in Sachsenweiler sehr gut mit 40 Menschen gefüllt, die sich zur diesjährigen „Jungschar-Spielebörse“ aufgemacht haben. Passend zum Thema des Abends, das „Licht dieser Welt“ lautete, durften einen Großteil des Abends viele Bastel- und Werkideen zu Licht und Feuer ausprobiert werden. Danach wurden noch weitere Bastelideen, Spieleabende und Andachtsmöglichkeiten vorgestellt. Der Abend schloss mit einem Impuls im Dunkeln von Jörg. Wie es sich für eine gute Gruppe gehört räumten wir dann alle zusammen auf und konnten nach einem gelungenen Abend zufrieden nach Hause fahren.

Rückblick Churchnight

Church Night in Oppenweiler

Am 31.10., dem Reformationstag führten wir auch dieses Jahr wieder die Church Night durch. Dieses Mal in Kooperation mit der evangelischen Kirchengemeinde in Oppenweiler. In und um die evangelische Kirche fanden sich ab 18.00 Uhr ca. 170 Jugendliche und Junge Erwachsene ein um gemeinsam zu feiern. IMG_1830Nach einem Start vor der Kirche mit Kürbissuppe, Apfelpunsch und Roter Wurst die allesamt über offenem Feuer zubereitet worden wurden, ging es dann mit einem Jugendgottesdienst in der Kirche weiter. Unter dem Motto „Zeitlos“ gestaltete ein Team um die Das einen abwechslungsreichen und ansprechenden Gottesdienst.P1020609

Nach einem mittelalterlichen Markt rund um die Kirche mit vielen verschiedenen Workshops, wie „Herstellen von Fackeln“, „Lernen und singen neuer Lieder“, „einer Feuershow“ oder „Stockbrot backen“, ging es dann raus zum „Geo Cachen. Parallel dazu wurden im Gemeindehaus verschiedene Spiele angeboten. Nachdem alle Gruppen ihr Ziel erreicht hatten, stieg um 1:30 Uhr in der Kirche noch ein Konzert mit der christlichen Hip Hop Band Vocal Prayerz aus Frickenhausen.

Zum Abschluss wurde der Film von Martin Luther im Gemeindehaus gezeigt und so ging gegen 8:30 Uhr am Morgen mit einem Frühstück eine ganz besondere Veranstaltung zu Ende die vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicher noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird.

(Markus Messerschmidt und Rüdiger Englert)